Grüne Rasenhecke in Labyrinthform

Die Ich-sollte-es-doch-alleine-schaffen-Falle

Bist du es gewohnt, deine Probleme selber zu lösen?

Also ich bin so. Ich will meine Probleme selber lösen. Immer. Also fast immer.

Ausser:

Es geht wirklich nicht mehr anders. Ausser, ich habe alles probiert und ich bin gehörig verzweifelt. Natürlich habe ich - wie du vermutlich auch - schon unzählige Bücher gelesen, Kurse besucht, Freunde beansprucht und so weiter.

Da spricht ja nix dagegen.

Bringt einen oft auch etwas weiter.

Aber: Irgendwann holts einen wieder ein. Du weisst, was ich meine. Irgendwann sitzt man da und muss sich eingestehen, dass man das Problem einfach nicht selber geregelt bekommt.

Mist.

Bei mir ist es dann so weitergegangen:

Ich habe mich wochenlang gequält, bevor ich irgendwann meinen Coach angerufen und um einen Termin gebeten habe. Und dann gings mir wieder etwas besser. Ich war erleichtert.

Endlich hatte ich es angepackt!

Bis ein paar Tage vor dem Gespräch...

der Zweifler zurück war und mir ins Ohr geflüstert hat: "Brauche ich das Coaching wirklich? Kann ich es nicht auch alleine?"

Damit ich nicht doch wieder eingeknickt bin...

musste ich mich dann stark motivieren - und mir das Problem nochmals deutlich vor Augen führen - um den Termin nicht zu stornieren. Zu stark war der Drang, es selber lösen zu wollen. Oder zu gross die Scham, tatsächlich fremde Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen.

"Stehts so schlimm um mich, dass ich es nicht alleine schaffe?"

Nickst du gerade zustimmend?

Phuh, was einem da alles durch den Kopf geht... Unglaublich, oder? Mit einem lieben Freund würden wir im Leben nie so umgehen, wenn er Unterstützung braucht. Aber mit uns selber, da kennen wir oft kein Pardon.

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Eine Scheibe der Jüngeren

Da kann ich mir eine Scheibe der jüngeren Generation abschneiden. Menschen zwischen 20 und 30 sagen mir nach einem Coaching oft: "Sowas sollte jeder machen. Das bringt einen einfach schneller weiter."

Wo Klienten, die bereits ein paar (vielleicht überfärbte) graue Haare auf dem Kopf haben, doch eher mit dem Ich-sollte-es-doch-alleine-schaffen-Muster kämpfen. Und hinterher dann leicht zerknirscht aber unendlich erleichtert meinen:

"Das hätte ich schon viel früher machen müssen! Wieso nur habe ich solange gewartet?"

Ich frage mich aber...

ob dies vielleicht auch mit der Zeit und ihren Möglichkeiten zu tun hat, in der wir heute leben?

Der Therapeut aus dem Telefonbuch

Als ich mich damals als junge Frau mit tiefgehenden Themen auseinandergesetzt hatte, gab es erstens Mal kein Internet.

Und zweitens für berufliche Fragen nur den örtlichen Berufsberater. Oder in der Stadt ein Büro für Karriereberatung. Ich wollte doch keine Beratung für meine Karriere, wenn ich gar keine hatte...

Das war ja grad das Problem! 

Und in meinem Kopf - und ich vermute auch in der Realität - war eine Karriereberatung vorallem für Männer in Anzügen gedacht. Männer - vielleicht auch ein paar Frauen - die sich auf der Karriereleiter weiterhangeln wollten.

Als dritte Möglichkeit gab es noch die Psychotherapie. Uiii... schrecklich schambehaftet. Da musste man ja dann ein echtes Problem haben - oder sein? - um hinzugehen. Und sich den Therapeuten im Telefonbuch raussuchen. Jemanden zu fragen wäre einer Offenbarung gleichgekommen.

Der Life Coach bei Google

Und heute?

Heute kannst du dch bequem vor deinen Computer setzen. Oder das Smartphone zücken. Und dein Problem ganz diskret nachts um 11 bei Freund Google eintippen. Und so bist du dann irgendwie auf meiner Seite gelandet.

Wo drückt dich der Schuh?

Ich freue mich, dass du hier bist und fänds toll, dich zu unterstützen, Zeit und Energie zu sparen, damit du rasch wieder Klarheit und Orientierung bekommst.

Komm doch einfach für ein kostenloses Vorgespräch vorbei und erzähl mir bei einer Tasse Kaffee, wo dich der Schuh drückt.

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