Sabina Hediger, Life Coach in Zürich. Für Menschen, die alles haben. Ausser Zufriedenheit.

Wieso ich mich trotz Bauchgrummeln und Herzflattern auch für ein Video entschieden habe

Eine Hintergrund-Story zu meiner neuen Website

Aus “Hey, lass’ uns neue Fotos für die Website machen” wurde “Ein Video wäre doch auch noch lässig“. Oder wie aus einem locker-flockigen Spruch - mal wieder - ein grosses Projekt wurde.

Über das ganze Website-Projekt lesen Sie hier: Sommer. Sonne. Website-Fieber.

So ein Fotoshooting ist nicht ohne. Vorallem wenn man eine ehrgeizige Deadline vor sich hat. Am Schluss soll's ja entspannt, fröhlich und professionell wirken. Von wegen Aushängeschild, Image und so. 

Ha, einfacher gesagt als gemacht!

Ich kann Sie schon denken hören:

"Aber Ihnen fällt es doch bestimmt leicht, vor der Kamera zu stehen, Sabina."

Schön, dass Sie mir viel zutrauen.

Die Realität

Tja, in Wirklichkeit war's etwas anders. Diesen natürlichen Ausdruck herauszukitzeln, der nicht gestellt und verkrampft wirkt, ist eine echte Kunst. Und hat Philip und mich Ausdauer und viiiiele Bilder gekostet. Und im Gegensatz zu früheren Shootings sind die Fotos diesmal nicht nur im Studio sondern vorallem draussen entstanden. Eine extra Challenge.

Irgendwann aber waren die starrenden Leute um mich herum vergessen und es ging leichter. Und Oh-mein-Gott-ich-habe-nichts-anzuziehen und kann-ich-diesen-Schmuck-nochmals-tragen? waren Schnee von gestern.

Apropos gestern. Oder war's eher vorgestern?

Egal:

Letztens erzählte mir eine Klientin, wie sie es in ihrem aktuellen Job fast nicht mehr aushält.

Ich habe sie als lebendige, temperamentvolle Frau kennengelernt, die vor Energie und Lebensfreude nur so sprüht.

Eigentlich.

Seit ein paar Wochen nämlich arbeitet sie in einem Büro mit nur wenigen Mitarbeitenden. 3 Kollegen, hat sie, um genau zu sein. Und diese Kollegen sind eher von der wortkargen Sorte, die mit ihrem morgendlichen "zäme" (Schweizer Ich-grummle-in-meinen-Bart-Kurzform für "Hoi zäme" - oder zu Deutsch "Hallo miteinander") einen gefühlten Grossteil ihrer täglichen gesprochenen Wörter bereits verbraucht haben.

Oder anders ausgedrückt:

Sie arbeitet in einem Büro mit Menschen, die sich hauptsächlich vornübergebeugt-sitzend auf ihre Arbeit konzentrieren. Und denen Gespräche mit ihren Gspändli (Arbeitskollegen) nicht zentral erscheinen oder sogar störend wirken. Das darf ja alles sein und für diese Menschen scheint das vermutlich auch zu passen.

Aber: 

Damit meine Klientin zur Hochform aufläuft und ihre Potenziale entfalten kann, braucht sie nährenden Austausch. Ein kurzes Schwätzchen hier, ein freundliches "Hey, wie war dein Wochenende?" da. Das bringt Verbindung und eine Form von Nähe und Zugehörigkeit. Ohne die geht sie ein wie eine Pflanze, die zuwenig Sonne und Aufmerksamkeit bekommt.

Ganz abgesehen davon, dass sie noch mehr auf dem Kasten hat, als in ihrem Bürojob ein zwar hochgeschätztes, fleissiges Bienchen zu sein, das aber seine wahren Begabungen nicht auslebt. Aber das ist ein Thema für sich.

Autsch

Phuh, wie konnte ich schmerzlich nachvollziehen, wie's ihr geht! Die Tränen, der Frust.

Schliesslich war auch ich mal diese Frau. Jahrzehntelang war ich es gewohnt, im Backoffice zu sitzen. Der Kundenkontakt war auf Telefon oder Email beschränkt. 

Auch wenn's bereits 5 Jahre her ist, seit meine allererste Life Coaching-Website live gegangen ist, ist es deshalb noch immer kein selbstverständlich-komfortables Gefühl, mich in der Öffentlichkeit zu zeigen. 

Die schüchterne Hochsensible

Vielleicht sind Sie überrascht, wenn ich Ihnen verrate, dass es auch eine schüchterne Seite in mir gibt. Eine, die sich nicht immer so gerne zeigt, die lieber im Hintergrund ist und von der zweiten Reihe aus beobachtet. Diese Seite hat auch - das weiss ich heute - mit meiner Hochsensibilität zu tun. 

Hochsensible Menschen haben ein besonders feines Gespür, eine ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit und eine hohe Empathie. Diese Eigenschaften erlebe ich in vielen Momenten als echtes Geschenk. Und in manchen Situationen sind sie eine riesige Herausforderung.

Wieso ich mich trotz Bauchgrummeln und Herzflattern nicht nur für Fotos sondern sogar - wie-verrückt-bin-ich-denn! - auch für ein Video entschieden habe?

Es ist mir wichtig, Vertrauen und Nähe zu schaffen. Sie sollen mich kennenlernen können, bevor wir das erste Mal zusammen Kaffee trinken. Sie sollen wissen, mit wem Sie es zu tun haben werden. Wer ich bin, wo ich herkomme und weshalb ich mich kompetent fühle, Sie in Ihrem wichtigsten Thema - Ihrem Leben - zu unterstützen.

Die glückliche Frau, die ich heute bin, war ich nämlich nicht immer.

PS:

Die super-geduldige, charmante und talentierte Videoproduzentin heisst übrigens Noémie Guignard. Ihre eigene Website ist noch in der Entstehung. Hier bekommen Sie Eindrücke in eines ihrer Projekte.

Der Fotograf, der mich mit viel Engagement, Herzblut und Ideenreichtum ins beste Licht gerückt hat, heisst Philip Böni.

Ein bisschen Mut muss sein

Überlegen Sie sich, ein kostenloses Vorgespräch zu buchen, um endlich Ihr Thema mit mir besprechen zu können?

Ja, ein bisschen Mut kostet es manchmal schon. Aber Sie haben bestimmt schon öfter in Ihrem Leben die Erfahrung gemacht, dass es sich gelohnt hat.

Reservieren Sie sich Ihren Termin, kommen Sie vorbei.

Und erleben Sie, wie stärkend es ist, ins Handeln gekommen zu sein. Und der erste Schritt zu mehr Klarheit, Orientierung und Lebensfreude ist gemacht.

Aber vielleicht wollen Sie sich erstmals in Ruhe noch etwas umschauen? Sehr gerne!

Nehmen Sie einen Schluck von Ihrem Latte Macchiato und starten Sie doch ganz am Anfang.

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